Weihnachtsmarkt

Der 19. Diedenshäuser Weihnachtsmarkt öffnete für Alle im Elsofftal und weit darüber hinaus am
26. November die besinnliche Adventszeit.
Ab 11 Uhr verwandelten über 40 Stände den historischen Ortskern in
einen Markt mit          einer ganz besonderen vorweihnachtlichen Stimmung. Denn in den liebevoll festlich
geschmückten             Hütten, Garagen und Scheunen der alten Fachwerkhäuser fand der Besucher eine
einzigartige                   Atmosphäre. Zum Duft von Glühwein, süßen Früchten, frisch gebackenen Waffeln und
Plätzchen boten die meist aus dem Dorf kommenden Standbetreiber eine große Auswahl an Weihnachts-
dekorationen und Bastelarbeiten an. Neben allen Diedenshäuser Vereinen und Institutionen, die an der
Organisation und Durchführung des Marktes beteiligt waren, erfreute sich der Markt auch an Zulauf von
Mitwirkenden aus der nahen Region. So konnte sich der Besucher auch diesmal wieder auf ein paar sehr
interessante neue Stände freuen, welche sich zwischen den traditionellen Ausstellungen harmonisch einreihten.
Am ganzen Tag war wieder das Diedenshäuser Heimathaus geöffnet. Zu den festen Exponaten im unteren Teil
des Museums wurde die neue Ausstellung „Zeichen christlicher Frömmigkeit in deutschen Schlafzimmern”
präsentiert. Der Kindergarten bot erstmals direkt neben dem Heimathaus in der “Alten Schule” Kaffee und
Kuchen an. So bestand die Möglichkeit, sich auf einem kompletten Rundweg um den Dorfkern in den warmen
Stuben des Cafés aufzuwärmen. Das Team vom Westernstall Diedenshausen bot von Beginn des Marktes bis
zu den Abendstunden ein Reiten auf ihren „Weihnachtsponys“ für Jung und Alt an. Um 15 Uhr lud die
Kirchengemeinde zu einer kurzen Andacht in die Kirche ein. Während den älteren Gästen diese Darbietung und
der Bummel über den Markt das adventliche Gefühl vermittelte, durfte den jüngeren Besuchern der Nikolaus,
der Kasper, die Engelschar und die geschichtenerzählende Hexe nicht fehlen.                   Diese geheimnisvolle
Frau klappte um 12:30 Uhr und 17:30 Uhr ihr Märchenbuch am Hexenhaus                     auf. Um 14 & 17 Uhr
lud der Kasper zu einer lustigen Geschichte in Hanses Saal ein. Und in der                           Zwischenzeit zur
Dämmerung konnten die kleinen Weihnachtsmarktgänger ihre großen                                  Wunschzettel den
Hilfsengeln vom Christkind aus Engelskirchen überreichen. Zu dieser Zeit verteilte auch der Nikolaus mit seinem
Knecht Ruprecht den Kindern eine Überraschung und für alle Gäste begann die stimmungsvollste Zeit in den
besinnlich und heimelig dekorierten und erleuchteten Gassen des Marktes. Ob warmer Kakao, Kaffee,
Loipenteufel, Met, Jagertee, Punsch oder Rewwel – jeder Besucher fand sein Lieblingsgetränk. Und bei Steaks,
Reibekuchen, Salzmagen, Würstchen oder Eierkuchen fand sich bestimmt etwas für jeden Geschmack.
Und diese gemütliche adventliche Stimmung untermalte der Posaunenchor Wunderthausen mit seinen
weihnachtlichen Klängen.
Der in den vergangenen Jahren rege in Anspruch genommene Pendelverkehr war auch in diesem Jahr wieder
verfügbar und wurde wegen großem Interesse ausgeweitet. Die Busse fuhren für die auswärtigen Gäste die
Ortschaften Bad Berleburg, Wemlighausen und Wunderthausen sowie neuerdings auch Bromskirchen,
Hallenberg, Elsoff und Alertshausen an und waren vom Nachmittag bis in die späten Abendstunden im Einsatz.